Am 26.06.2011 ist im Saal Holzlandkreis wieder Tag der offenen Gärten.
Diese Jahr werden auch wir daran teilnehmen und unseren kleinen Bonsaigarten für Besucher öffnen.
Mehr dazu hier:
http://www.offene-gaerten-thueringen.de/
BERICHT DER OTZ EISENBERG VOM 24.06.2011
Aus Liebe zu den Kleinen: Bonsai-Garten in
Schkölen öffnet
-
In seinem Bonsaigarten erwartet Klaus Mönch in
Schkölen, Jenaer Straße 1 am Sonntag zum Tag der offenen Gärten von 10
bis 17 Uhr Gäste. Der Eingang ist aber von der Marktgasse/Ecke
Mönchsgasse her . Klaus Mönch mit mit einem kriechenden Wachholder und
einem Dreispitzahorn, die etwa 20 bis 25 Jahre alt sind
Klaus Mönch öffnet am kommenden Sonntag erstmals seinen
Bonsai-Garten in Schkölen für Publikum Insgesamt laden im Kreis 19
Teilnehmer zum Tag der offenen Gärten ein, darunter fünf Neulinge.
Schkölen.
Ahornbäume werden in der Natur normalerweise so 20 bis 30 Meter hoch,
Linden und Eichen bis 40, Kiefern sogar noch fünf mehr. Kaum
auszudenken, wenn hundert solcher Exemplare in Schkölen
im Garten von Klaus Mönch stehen würden. Und doch sind dort etwa so
viele Bäume zu finden: Ahörner, Linden und Rosskastanien, ein Quitten-
und ein Aprikosenbaum in trauter Nachbarschaft mit Olive und
Mädchenkiefer. Doch sie werden nicht nach Metern gemessen, sondern sind
höchstens 20 bis 40 Zentimeter hoch. Denn der Kfz-Meister Klaus Mönch
hat vor etwa 20 Jahren seine Liebe zu den Kleinen entdeckt nicht zu
kleinen Autos, sondern zu kleinen Bäumen. "Mein
erster war eine Chinesische Ulme aus dem Baumarkt. Die war damals etwa
15 Jahre alt, ist jetzt also 35", erzählt Mönch. Aber angefangen hatte
alles mit einem Heftchen, in dem Bonsai-Gemälde zu sehen waren. "Damals
hatte ich noch Zeit, etwas zu malen", gesteht der Schkölener, dass die
Arbeit in einem Jenaer Autohaus und das neue Hobby mit den Bonsais ihm
nun dafür keinen Raum mehr lassen. Denn die kleine Bäume brauchen
besonders viel Pflege. Wenn man sie selbst zieht,
also nach Absprache mit dem Besitzer aus dem Wald geholt hat man muss
also keine teuren Pflanzen kaufen , brauchen sie erstmal drei bis fünf
Jahre Ruhe im Topf. Da werden sie nur grob zurückgeschnitten, erzählt
der Fachmann und zeigt auf einen Birkenrohling und eine kleine Kiefer,
die gerade dabei sind, sich bei Mönchs einzuleben.
"Am längsten habe ich eine andere Birke, die ist mal bei uns im Garten
aufgegangen." Anfangs werden dann die Pflanzen jedes Frühjahr getopft,
ihre Wurzeln und die Krone beschnitten und mit Draht und anderen
Hilfsmitteln in Form gebracht. Später muss man sowas nur noch alle drei
bis vier Jahre machen, unerwünschte Trieben fachgerecht zurückschneiden,
im Juli noch mal den so genannten "Johannistrieb" entfernen. Will man
kleinere Blätter erzielen, rät der Bonsaifreund zum Blattschnitt, bei
dem die Stiele am Baum bleiben und erneut Blätter ausbilden.
Katteins
sind auch "schuld" daran, dass sich Klaus Mönch und seine
Lebenspartnerin entschlossen haben, am Sonntag erstmals beim "Tag der
offenen Gärten" mitzumachen. Und das, obwohl sie gerade die beiden
zurückliegenden Wochenenden mit einigen ihrer "Schützlinge" zu
Ausstellungen in Zeitz und Pillnitz waren und morgen Mönchs Arbeitsstelle ein Jubiläum feiert. Doch
um den Besuchern auch demonstrieren zu können, wie man mit den kleinen
Bäumen richtig umgeht, hat sich der Bonsai-Liebhaber einige Arbeiten an
ihnen für Sonntag aufgehoben. Interessenten sind jedenfalls herzlich
eingeladen und dürfen gern alle ihre Fragen stellen. Denn auch auf
diesem Gebiet lernt man nie aus, verweist Klaus Mönch auf die
halbjährlichen Schulungen im Verband, bei denen es auch
Bonsai-Fachleuten nie langweilig wird. Insgesamt
öffnen am Sonntag im Saale-Holzland-Kreis 19 Gartenbesitzer ihre
Gartenparadiese, um die Besucher einzuladen, sich auf einen anregenden
und vielleicht überraschungsreichen Gartenspaziergang einzulassen. Neben
Klaus Mönch und Partnerin sind in diesem Jahr "Neulinge" auch in Tautenburg (Naturgarten), Rödigen (Wohn- und Künstlerhof), Schlöben (Rustikaler Hausgarten) und Stadtroda (Hausgarten mit Schwimmteich) zu finden.
Angelika Kemter / 24.06.11 / OTZ
Es war eine neue, interessante Erfahrung für uns, an den offenen Gärten teilzunehmen. Wir, Rene und ich, hatte im Plan an einigen unserer Bäumen zu arbeiten. Aber es kam anders, wir hatten dazu keine Zeit. Reichlich Besucher und reichlich Fragen. Hier nur ein paar Eindrücke.

