23.01.2012

Es war wieder ein gigantische Ausstellung, traumhafte Bäume, eine Freude viele alte und neue Freunde zu sprechen und zu spüren wie unser Hobby uns über Ländergrenzen verbindet.

Nicht zu vergessen die Unmassen an Händlern mit schönen Schalen und Bäumen, welche die Herzen von Bonsaiverrückten höher schlagen lassen.

Auch wenn es hin und zurück 1200 km sind, die Fahrt lohnt sich.

Hier ein paar Eindrücke.

 

20.11.2011

100.000.000 Yen, das sind schlappe 960.855 €

EINE NOCH NICHT AUSGESTELLTE MÄDCHENKIEFER: ICH FIND EIN SCHNÄPPCHEN. Nachzulesen hier :http://samedge.wordpress.com/

Och, lieber Weihnachtsmann......

Dear Santa....

Cher Père Noël...

Querido Santa....

親愛なる サンタ......

Дорогой Дед Мороз....

caro Santa Claus....

....vieleicht hilft es

06.11.2011

Samstag haben wir angefangen die Bäume einzuwintern und vorher schnell noch ein paar Bilder gemacht.

22.10.2011

Es ist immer wieder traumhaft wie die Natur in einem letzten Aufbäumen vor dem Winter sich in voller Farbenbracht zeigt. Auch in unserem Bonsaigarten hat der Herbst mit seinen Farben Einzug gehalten.

22.10.2011

Der letzte Winter mit seinen Schneemassen bei uns, hatte mich überzeugt, wir brauchen ein Überwinterunsquartier. Der Schnee an sich war ok., schütze er doch die Bäume vor der Kälte, aber im Frühjahr sahen wir, wieviele Äste unter der Schneelast abgebrochen waren.


Der erste Gedanke war, ein Gewächshaus muß her. Nun haben wir einen kleinen ehemalige Vierseitenhof und da ist nicht viel geeigneter Platz für so ein Haus. Außerdem stehen noch Apfelbäume im Hof. Das "Hochbeet", welches aus den Grundmauern einer Scheune enstanden ist, hätte sich geeignet, nur bei viel Schnee wäre über die Treppe kein heran kommen gewesen, wußte ich doch voriges Jahr nicht mehr, wo ich noch Schneeberge im Grundstück auftürmen sollte.
Nach einigen wieder verworfenen Plänen, entschieden wir uns für unseren Holzschuppen.
Hätte ich gewußt was da auf uns zu kam, ich hätte das Gewächshaus vorgezogen !
Als erstes mußte das ganze Holz raus und das war nicht wenig. Alles eingesackt und über mehrere Tage an den neuen Platz getragen und aufgestabelt.

Das mußte alles weg !

Neues Holzlager

Endlich leer

Dann suche nach passenden Fenstern und Türen. Neue und dafür passende anzufertigen war nicht in unseren Buget. Bei einem Fenterhersteller wurde ich fündig, ein vermessenes Fenster von 1,9m x 2,3m. Zwar mußte ich es um 90Grad versetzt einbauen, aber das sah ich nicht als das Problem an. Und eine Balkontür wurde auch gefunden. Das obere Fenster baute ich um und zwar um 180Grad verdreht, so das es jetzt gekippt werden kann. Als Arretierung für das Öffnen, habe ich zwei Ketten mit Haken angebracht, jetzt kann ich es beliebig weit öffnen und in dem Winkel auch fest machen.

Deckenbeleuchtung, Durchgang noch halb offen


Für den Einbau der Fenster baute ich eine Konstruktion aus 10`er Balken, dort wurden die Fenster angeschraubt und ausgeschäumt.
Ein schmaler Streifen an der Front blieb übrig, der wurde doppelwandig mit Holzpaneele verkleidet und dazwischen gedämmt.
Als nächstes wurde die Decke (besteht nur aus Balken und Holzbohlen) gedämmt (Styroporplatten wegen der Feuchtigkeit) und mit Feuchtraumpaneele verkleidet. Gleichzeitig wurden auch zwei Leuchtstofflampen mit angebaut und Steckdosen für den Frostwächter. Gewählt habe ich hier einen Badlüfter Clima Futur 200 TLS mit 1400 und 2200 Watt.

 


Der nächste Schritt war die Tür zum "neuen" Holzschuppen mußte zugemacht werde. Ein paar Ziegel lagen auf dem Grundstück noch rum, also wurde sie zugemauert und dient jetzt gleichzeitig als Stütze für die Mauer oben darüber (der vor langerzeit gemauerte Rundbogen für die Tür sah nicht mehr vertrauenswürdig aus). Da die Ziegel nicht ganz reichten, setzte ich im oberen Bereich ein paar Natursteine ein, mir gefällt es. Dann wurden offene Fugen im Mauerwerk mit "Pinselputz" geschlossen, so das der Wind nicht mehr durchpfeifen kann.

zugemauerte Tür und eingesetzte Fenster mit Paneelenverblendung


Jetzt kamen die Abstellbänke dran. Sie wurden mit Scharnieren und Ketten so befestigt, das sie im Frühjahr abgeklappt werden können und Platz für ein AK Treffen oder kleine Party vorhanden ist. Das Holz wurde gestrichen,der Raum sauber gemacht, Fenster geputzt und erst einmal fertig.

klappbare Tische


Wahrlich, ein Gewächshaus wäre einfacher gewesen

NUR TESTFICUSE !!

VIELEN DANK AN ANDREA UND IHREN SOHN PIERRE UND DESSEN FRAU JENNY FÜR DIE TOLLE UNTERSTÜTZUNG !! Ebenso an Sven und Kathrin, Danke !

Sonst hätte ich es nicht geschafft !

Und da stehen die Bäumchen und freuen sich hoffentlich auf das neue Winterquartier

17.10.2011

Es ist schon ein paar Jahre her, als wir bei eBay ein Pfaffenhütchen als Bonsai ersteigerten. Bedingung war Selbstabholung, kein Versand. Also ging es mit dem Auto ab in den Spessart. Dort angekommen, wurde ich herzlich empfangen und aus dem mal kurz das Bäumchen holen, wurde ein Schwatz über einige Stunden. Seitdem trifft man sich auf Ausstellungen, telefoniert oder mailt und es schlossen sich gegenseitige Besuche an. Die Besuche bei uns von Jürgen und seiner Frau wurden für AK Treffen genutzt. Dabei zeigte sich, Jürgen weiß viel über das Thema Bonsai und vermittelte uns sein Wissen weiter. Uns als AK  hat die gemeinsame Arbeit mit Jürgen an unseren Bäume viel Spaß gemacht.

Dieses Wochenende besuchten uns wieder Jürgen mit seiner Frau (Sieg) Linde. In Vorbereitung auf das Treffen, fragte mich Jürgen, "Klaus, was wollen wir machen ?"  Sein Vorschlag war Totholzbearbeitung mit der Fräse. Und wie die Makita gearbeitet hat seht Ihr auf den Bildern. Ich gestehe, etwas skeptisch war ich bei dem Vorschlag schon, Totholz mit dem Fräser an Bonsai gestalten ist nicht einfach, wenn es natürlich aussehen soll, ABER Jürgen seine Ergebnisse haben mich und unseren AK wieder überzeugt. Auch wenn manch ein heißgeliebter Ast fiel, dem Aussehen und der weiteren Entwicklung unserer Bäume hat es gut getan.

Danke Jürgen und danke auch Sieglinde für Deine Geduld. Bis nächstes Mal, auch im Namen der fast kompett anwesenden Ostthüringer, Klaus

07.06.2011

Am 26.06.2011 ist im Saal Holzlandkreis wieder Tag der offenen Gärten.

Diese Jahr werden auch wir daran teilnehmen und unseren kleinen Bonsaigarten für Besucher öffnen.

Mehr dazu hier:

http://www.offene-gaerten-thueringen.de/

 

BERICHT DER OTZ EISENBERG VOM 24.06.2011


Aus Liebe zu den Kleinen: Bonsai-Garten in

Schkölen öffnet

  • In seinem Bonsaigarten erwartet Klaus Mönch in Schkölen, Jenaer Straße 1 am Sonntag zum Tag der offenen Gärten von 10 bis 17 Uhr Gäste. Der Eingang ist aber von der Marktgasse/Ecke Mönchsgasse her . Klaus Mönch mit mit einem kriechenden Wachholder und einem Dreispitzahorn, die etwa 20 bis 25 Jahre alt sind In seinem Bonsaigarten erwartet Klaus Mönch in Schkölen, Jenaer Straße 1 am Sonntag zum Tag der offenen Gärten von 10 bis 17 Uhr Gäste. Der Eingang ist aber von der Marktgasse/Ecke Mönchsgasse her . Klaus Mönch mit mit einem kriechenden Wachholder und einem Dreispitzahorn, die etwa 20 bis 25 Jahre alt sind
Klaus Mönch öffnet am kommenden Sonntag erstmals seinen Bonsai-Garten in Schkölen für Publikum Insgesamt laden im Kreis 19 Teilnehmer zum Tag der offenen Gärten ein, darunter fünf Neulinge.

Schkölen. Ahornbäume werden in der Natur normalerweise so 20 bis 30 Meter hoch, Linden und Eichen bis 40, Kiefern sogar noch fünf mehr. Kaum auszudenken, wenn hundert solcher Exemplare in Schkölen im Garten von Klaus Mönch stehen würden. Und doch sind dort etwa so viele Bäume zu finden: Ahörner, Linden und Rosskastanien, ein Quitten- und ein Aprikosenbaum in trauter Nachbarschaft mit Olive und Mädchenkiefer. Doch sie werden nicht nach Metern gemessen, sondern sind höchstens 20 bis 40 Zentimeter hoch. Denn der Kfz-Meister Klaus Mönch hat vor etwa 20 Jahren seine Liebe zu den Kleinen entdeckt nicht zu kleinen Autos, sondern zu kleinen Bäumen. "Mein erster war eine Chinesische Ulme aus dem Baumarkt. Die war damals etwa 15 Jahre alt, ist jetzt also 35", erzählt Mönch. Aber angefangen hatte alles mit einem Heftchen, in dem Bonsai-Gemälde zu sehen waren. "Damals hatte ich noch Zeit, etwas zu malen", gesteht der Schkölener, dass die Arbeit in einem Jenaer Autohaus und das neue Hobby mit den Bonsais ihm nun dafür keinen Raum mehr lassen. Denn die kleine Bäume brauchen besonders viel Pflege. Wenn man sie selbst zieht, also nach Absprache mit dem Besitzer aus dem Wald geholt hat man muss also keine teuren Pflanzen kaufen , brauchen sie erstmal drei bis fünf Jahre Ruhe im Topf. Da werden sie nur grob zurückgeschnitten, erzählt der Fachmann und zeigt auf einen Birkenrohling und eine kleine Kiefer, die gerade dabei sind, sich bei Mönchs einzuleben.

"Am längsten habe ich eine andere Birke, die ist mal bei uns im Garten aufgegangen." Anfangs werden dann die Pflanzen jedes Frühjahr getopft, ihre Wurzeln und die Krone beschnitten und mit Draht und anderen Hilfsmitteln in Form gebracht. Später muss man sowas nur noch alle drei bis vier Jahre machen, unerwünschte Trieben fachgerecht zurückschneiden, im Juli noch mal den so genannten "Johannistrieb" entfernen. Will man kleinere Blätter erzielen, rät der Bonsaifreund zum Blattschnitt, bei dem die Stiele am Baum bleiben und erneut Blätter ausbilden.

Katteins sind auch "schuld" daran, dass sich Klaus Mönch und seine Lebenspartnerin entschlossen haben, am Sonntag erstmals beim "Tag der offenen Gärten" mitzumachen. Und das, obwohl sie gerade die beiden zurückliegenden Wochenenden mit einigen ihrer "Schützlinge" zu Ausstellungen in Zeitz und Pillnitz waren und morgen Mönchs Arbeitsstelle ein Jubiläum feiert. Doch um den Besuchern auch demonstrieren zu können, wie man mit den kleinen Bäumen richtig umgeht, hat sich der Bonsai-Liebhaber einige Arbeiten an ihnen für Sonntag aufgehoben. Interessenten sind jedenfalls herzlich eingeladen und dürfen gern alle ihre Fragen stellen. Denn auch auf diesem Gebiet lernt man nie aus, verweist Klaus Mönch auf die halbjährlichen Schulungen im Verband, bei denen es auch Bonsai-Fachleuten nie langweilig wird. Insgesamt öffnen am Sonntag im Saale-Holzland-Kreis 19 Gartenbesitzer ihre Gartenparadiese, um die Besucher einzuladen, sich auf einen anregenden und vielleicht überraschungsreichen Gartenspaziergang einzulassen. Neben Klaus Mönch und Partnerin sind in diesem Jahr "Neulinge" auch in Tautenburg (Naturgarten), Rödigen (Wohn- und Künstlerhof), Schlöben (Rustikaler Hausgarten) und Stadtroda (Hausgarten mit Schwimmteich) zu finden.

Angelika Kemter / 24.06.11 / OTZ
Es war eine neue, interessante Erfahrung für uns, an den offenen Gärten teilzunehmen. Wir, Rene und ich, hatte im Plan an einigen unserer Bäumen zu arbeiten. Aber es kam anders, wir hatten dazu keine Zeit. Reichlich Besucher und reichlich Fragen. Hier nur ein paar Eindrücke.

 

03.04.2011

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